WAHLPROGRAMM

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1. Finanzen und Wirtschaftsförderung

 

-- Hauptziel der Finanzpolitik ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.
-- Es ist ein ausgeglichener städtischer Haushalt anzustreben.
-- Die Sanierung des städtischen Haushaltes kann nur durch eine strikte         Ausgabendisziplin,
nicht aber durch eine weitere Erhöhung der Grundsteuern oder gar der Einführung von
Straßenbeiträgen für die Bürger erfolgen.
-- Dabei sind notwendige und wünschenswerte Ausgaben voneinander zu trennen.

-- Einführung einer Kosten-und Leistungsrechnung für den städt. Haushalt
-- Prestigeprojekte, wie z.B. „neue Waldzertifzierung“, ein Kulturzentrum Hans-Memling-

Schule, die Renaturierung des Stadtmühlbachs oder der Posten eines Klimaschutzmanagers auf Kosten der Bürger sind abzulehnen.
-- Effizientere Vermarktung unserer hochdefizitären Bürgerhäuser
-- Professionellere Wirtschaftsförderung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für
bereits ansässige und neue Unternehmen (z. B. Breitbandausbau)

2. Verkehr/Stadtentwicklung/Umwelt

 

-- Zügige Fertigstellung des 3. Bauabschnitts der Umgehungsstraße
-- Gleichzeitig Maßnahmen zur innerstädtischen Verkehrsberuhigung, insbesondere im
Stadtteil Froschhausen
-- Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (u. a. durch Bahnhof als Knotenpunkt,
verbesserte Zeittakte, bürgerfreundliche Linienführung unter Beibehaltung der Anbindung
des Krankenhauses)

-- Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, nicht nur durch teure Bebauungspläne,
sondern auch durch kostengünstigere Richtlinien/Textbebauungspläne
-- Vernünftige Weiterentwicklung von Stadtwerkegelände/Jahnsportplatz/Bleiche sowie
des Bahnhofsgeländes
-- Vermehrter Einsatz von Solarenergie auf öffentlichen Gebäuden
-- Ausbau von Stromtankstellen im Stadtgebiet

– Konzessionsvergaben Strom und Gas an Fachleute ohne eigenes städtisches Risiko

3. Soziales/Integration Flüchtlinge und Asylbewerber/Kultur

 

-- Seligenstadt soll auch weiterhin eine familien- und kinderfreundliche Stadt bleiben.
-- Dazu ist das bereits vorhandene gute Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen
(U 3, KindergärtSen) zu erhalten und die Nachmittagsbetreuung zu verbessern.
-- Konrad-Adenauer-Schule als Ganztagsschule

-- Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen ist weiter voranzutreiben (Verbesserung der Koordination zwischen städtischen Stellen, ehrenamtlichen Helfern und karitativen Organisationen).
-- Dramatisch steigende Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern erfordert eine deutliche
Erhöhung des sozialen Wohnungsbaus, wozu von städtischer Seite entsprechende Flächen bereitzustellen sind.

-- Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Flüchtlingsfragen im Rathaus

 

-- Vereine sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens unserer Stadt, den es zu
unterstützen gilt.
-- Schwerpunkt der Vereinsförderung muss bei solchen Vereinen liegen, die sich in starkem Maße der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen widmen.

 

4. Politisches Klima in Seligenstadt

 

Freie Wähler legen Wert auf eine zielgerichtete und sachliche Diskussion ohne persönliche Anfeindungen und Diffamierungen

Freie Wähler pflegen einen harten aber fairen Umgang mit Andersdenkenden

Freie Wähler stehen ein für ein kollegiales Miteinander von Verwaltung, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung

 

 

Die Freien Wähler Seligenstadt werden wohlwollend, aber auch kritisch, den parteiunabhängigen Bürgermeister in seinem neuen Amt begleiten